Studienkosten in der Steuererklärung absetzen: Was Studenten geltend machen können


Im Zeitraum des Studiums sind die monatlichen Ausgaben nicht zu unterschätzen. Doch die Frage ist was können Sie wieder einholen, in dem Sie die Anschaffung in den Sonderausgaben oder Werbungskosten der Steuererklärung absetzen? Als Mitglied profitieren Sie von einigen Vorteilen und der Sicherheit, kein Geld zu verschenken. Bekommen Sie einen Teil der Ausgaben durch die Steuererklärung zurückerstattet!

Absetzbare Studienkosten - das sind die Fakten

Die größte Ausgabe in der Studienzeit sind die Semester- und Studiengebühren. Hier fallen nicht selten einige Hundert Euro im Jahr an. Zusätzlich erheben einige Bibliotheken Gebühren für die Verleihung der Bücher. In der Steuererklärung sind diese Ausgaben absetzbar. Gleiches gilt für Prüfungsgebühren und kostenpflichtige Kurse. Fachliteratur in Form von Lehrmaterial und Schreibutensilien sowie Druckerzubehör und der Drucker selbst sind Sonderausgaben in der Steuererklärung. Ebenfalls eine große Anschaffung ist der Laptop oder das Notebook. Wurde früher noch sehr viel händisch geschrieben sind diese Geräte aus den heutigen Studiengängen nicht mehr wegzudenken ist. Beim PC gibt es allerdings eine Besonderheit. Sie nutzen den Computer sicherlich nicht nur für Ihr Studium, sondern surfen damit auch privat im Internet. In diesem Fall empfiehlt sich die 50:50 Regelung als hälftige Anrechnung in der Steuererklärung.

Hinweis: Sowohl Fahrten von der Universität und der Wohnung als auch längere Aufenthalte in der Bibliothek in einer vom Wohnort entfernten Stadt sind absetzbar. Fallen sogar Übernachtungen an, können Sie auch von Studenten in der Steuererklärung geltend gemacht werden. Die Berechnung der Sonderausgaben und Werbungskosten ist komplex. Ohne adäquate Beratung und Unterstützung kann die Plausibilität verlorengehen. Daher lohnt es sich, qualifizierte Hilfestellung anzunehmen und auf diesem Weg am Jahresende vom Finanzamt Geld zurückzubekommen.

Studienkreditzinsen - eine Besonderheit in der Steuererklärung

Ihren Hauptwohnsitz zahlen Studenten anteilig selbst. Meist werden BAföG oder Kredite für Studenten beantragt, da die Finanzierung einer eigenen Wohnung sonst nicht möglich ist. Ehe die Wohnkosten absetzbar sind, müssen Sie nachweisen, dass 10% der Miete selbst gezahlt werden.

Bei Kreditaufnahme fallen Zinsen an. In dem Moment, in dem Sie den Studienkredit tilgen, können Sie die Kreditzinsen in die Steuererklärung eintragen. Wichtig ist, dass eine Verrechnung nicht ab dem Zeitpunkt der Kreditaufnahme erfolgen kann. Die Verrechnung kann erst ab dem Zeitpunkt der Rückzahlung erfolgen.

Wenn Sie für einen Studienplatz klagen müssen, handelt es sich um indirekte Studienkosten. Sie bezahlen einen Anwalt und müssen die Gerichtskosten tragen. Das äußert sich in empfindlichen Summen und dementsprechenden Defiziten in der Haushaltskasse. Ob Sie die Klage gewinnen oder verlieren spielt für die Absetzung in der Steuererklärung keine Rolle. Daher sollten Sie alle Rechnungen vom Anwalt und die Rechnungen über die Gerichtskosten aufbewahren. Am Jahresende reichen Sie diese dann mit der Erklärung zusammen beim Finanzamt ein.

Sie haben das Studium fast absolviert und stehen nun vor der Bachelor- oder Masterarbeit. Alle diesbezüglich auflaufenden Kosten sind in voller Höhe als Studienkosten absetzbar. Gleiches gilt auch für Mitgliedsbeiträge bei studentischen Vereinigungen und Zusammenschlüssen, sofern eine Quittung erstellt wird.

Werbungskosten oder Sonderausgaben: Das ist der Unterschied

Auf Ihrer Steuererklärung finden Sie den Begriff Werbungskosten und die Bezeichnung Sonderausgaben. Sie wissen, dass Sie bestimmte Studienkosten von der Steuer absetzen dürfen. Doch nun stellt sich die Frage, ob es sich um Werbungskosten oder um Sonderausgaben handelt.

Als Erststudent gilt die Vorgabe, dass alle Ausgaben nur in den Sonderausgaben absetzbar sind. Eine andere Situation ist dies jedoch wenn Sie vor dem Studium bereits eine Ausbildung gemacht haben oder sich im Zweit- beziehungsweise Aufbaustudium befinden. In diesem Fall gehören Ihre Studienkosten in die Werbungskosten.

In der Höhe einer steuerlichen Rückerstattung macht der Unterschied zwischen Werbungs- und Sonderausgaben viel aus. Bei allen Ausgaben über 6.000 EUR sind Sie in den Sonderausgaben nicht zur Absetzung berechtigt. Anders sieht es aus, wenn Sie Werbungskosten geltend machen können. Hier sind Ihre Ausgaben in unbegrenzter, also in tatsächlicher Höhe absetzbar.

Ein weiterer Vorteil der Werbungskosten basiert auf der Tatsache, dass Sie Verluste ins Folgejahr übernehmen können. Diese Möglichkeit besteht bei den Sonderausgaben nicht, da diese nur im aktuellen Abrechnungsjahr in die Steuererklärung dürfen.

Wollen Sie sich die Ausfertigung der Steuererklärung vereinfachen und als Studenten die bestmögliche Steuerrückzahlung erhalten? Dann holen Sie sich jetzt Informationen ein, werden Mitglied und sichern sich die höchstmögliche Rückerstattung der Studienkosten. Sie erfahren alles zu brandaktuellen Urteilen, was Sie absetzen und wie Sie sich Steuervorteile sichern können. Die Anmeldung lohnt sich für alle Studenten, da die Studienkosten immens sind.

Nehmen Sie Kontakt mit uns auf!

Berthold Schadek

Berthold Schadek


Als Vorstandsvorsitzender des ALLCON Lohnsteuerhilfevereins e.V. liegt Herrn Schadek das langfristige gemeinnützige Ziel des Vereins am Herzen.

Mehr von Berthold Schadek lesen

Kontaktinfo

Telefon: +49 800 25526638
E-Mail: info@allcon-steuern.de